Eljas Gentestuntersuchungsergebnisse:

Bevor wir Elja zur Zucht zugelassen durfte, musste sie gemäß Satzung des BCD e. V. auf HD geröntgt werden und auf das IGS getestet werden. 

Wir haben uns entschieden, Elja auch auf ein paar weitere Erkrankungen zu testen, auch wenn diese keine all zu große Rolle mehr spielen, so wollten wir doch auf der sicheren Seite sein bei der Verpaarungsauswahl.

Hier die Gentests und Untersuchungsergebnisse:

HD: HD frei (A2)

IGS: N/IGS (Träger)

Lafora: EPM2B  (N/N) frei getestet und inzwischen über die ebenfalls frei getesteten Elterntiere bestätigt als "frei über Verpaarung"

MLS: N/N (frei)

NCCD: N/N (frei)

Faktor VII: N/N (frei)

POAG: N/N (frei)

PK: N/N (frei)

Glasknochen: N/N (frei)

Resultierend aus diesen Ergebnissen sind wir gehalten, lediglich auf das IGS Ergebniss des zur Verpaarung ausgewählten Rüdens zu achten. Eine Verpaarung von zwei Trägern ist zu vermeiden, da sonst kranke Tiere hieraus resultieren könnten.


Neu: seid Frühjahr 2018 müssen alle zur Zucht eingesetzten Hunde im BCD e. V. ebenfalls auf Lafora EPM2B getestet werden!


Hier der Versuch, die Haupttests etwas näher zu erläutern:

HD ist beim Beagle eher kein Problem. Die Hüftdysplasie oder Hüftgelenksdysplasie ist eine Fehlentwicklung des Hüftgelenks mit Bewegungseinschränkung und hoher Schmerzhaftigkeit. Betroffen sind hier vor allem großen Rassen - weit bekannt der Deutsche Schäferhund. Die HD ist zum großen Teil genetisch bedingt, aber falsche Haltung und Ernährung können das Krankheitsbild deutlich beeinflussen. 


IGS, das Imerslund-Gräsbeck-Syndrom ist gekennzeichnet durch einen Verdauungsstörung des Vitamin B12. Hieraus entsteht ein Mangel, der über Veränderungen des Blutsystems zu neurologischen Ausfällen führt. IGS ist durch die rechtzeitige Gabe von Vitamin B12 Präparaten sehr gut therapierbar.


Lafora - EPM2B ist eine Form der Epilepsie und damit eine der häufigsten Erkrankungen beim Hund. Sie ist erst seid kurzem durch weltweites Engagement der Labore und Zuchtverbände überhaupt testbar und lässt Hoffnung aufkommen, dass auch bald weitere Formen der Epilepsie testbar sind.  Krankheitszeichen treten erst etwa ab dem 5. Lebensjahr oder auch später auf. Sie sind durch Ernährung und Medikamente beeinflußbar, aber nicht heilbar.


Mehr zu den hier aufgelisteten Gentests und was dahinter steckt können Sie hier nachlesen:

http://newsite.laboklin.com/de/leistungen/genetik/erbkrankheiten/hund/

https://www.genomia.cz/de/veterinarni/psi/